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Energie & Versorgung

Wo die besten Fachkräfte für die Energiewende wirklich sitzen — Sourcing-Märkte 2026

Katharina Hilgers

Katharina Hilgers

Co-Founder · Gründerin relokate

6 Min. LesezeitAktualisiert am 10. Juni 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Energiewende braucht 200.000+ zusätzliche Fachkräfte bis 2030 — überwiegend gewerblich-technische Profile.
  • Bewährte Märkte: Westbalkan, Ukraine, Vietnam, Tunesien, Philippinen.
  • Sourcing ist eine Entscheidung über Ausbildung, Sprache und Verfügbarkeit — kein Zufall.
  • Visa und Relocation übernimmt der Partner relokate; retalent steuert alles über ein System.

200.000 zusätzliche Fachkräfte braucht die Energiewende bis 2030 — Profile, die der deutsche Arbeitsmarkt nicht mehr hergibt. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wo man sie findet.

Sourcing ist dabei keine Glückssache, sondern eine Entscheidung: Welcher Markt liefert welche Profile, mit welcher Ausbildung und in welcher Sprache. Hier sind die fünf Märkte, die sich für Energie- und Versorgungsunternehmen bewährt haben.

Warum der Markt über den Erfolg entscheidet

Nicht jedes Land liefert jedes Profil. Ausbildungssystem, Sprachniveau, kulturelle Distanz und Verfügbarkeit entscheiden darüber, ob ein Hire nach sechs Monaten produktiv ist oder wieder geht. Ein durchdachtes Sourcing spart später ein Vielfaches an Integrationsaufwand.

Westbalkan

Bosnien, Kosovo, Nordmazedonien und Serbien sind der stärkste Markt für gewerblich-technische Profile — Monteur:innen, Anlagenbauer:innen, Elektroniker:innen. Über die Westbalkanregelung ist der Marktzugang direkt möglich. Den Visa- und Relocation-Prozess übernimmt dabei unser Partner relokate; retalent steuert ihn über die Plattform.

Ukraine

Qualifizierte Elektroniker:innen und Anlagenbauer:innen mit einer Ausbildung, die der europäischen oft sehr nahekommt — ein wichtiger Vorteil bei der Anerkennung.

Vietnam

Ein wachsender MINT-Pool, in dem Anpassungsqualifizierung im Heimatland möglich ist und die B2-Erfolgsquote im Deutschen hoch ausfällt.

Tunesien

Frankophone Elektroniker:innen, die besonders für süddeutsche Standorte und Zulieferer interessant sind.

Philippinen

Ein wachsender Pool für Wartung und Inbetriebnahme, mit guter Englisch-Basis und hoher Mobilitätsbereitschaft.

Vom Markt zur Mannschaft

Sourcing ist der erste Schritt — nicht der letzte. Anerkennung, Visa und Relocation (über relokate), Sprache und ein sicherheitsgerechtes Onboarding nach VEFK und DGUV gehören dazu. Der Unterschied entsteht, wenn all das auf einem System läuft statt in fünf getrennten Prozessen.

Häufige Fragen

Welcher Markt eignet sich am besten für Netzmonteur:innen?

Für gewerblich-technische Profile wie Netzmonteur:innen sind der Westbalkan und die Ukraine die stärksten Märkte — über die Ausbildungssysteme und den direkten Marktzugang.

Brauchen die Fachkräfte Deutschkenntnisse?

Je nach Rolle B1 bis B2. In Märkten wie Vietnam wird das Sprachniveau häufig schon im Heimatland aufgebaut, was den Start in Deutschland beschleunigt.

Wer übernimmt Visa und Relocation?

Den Visa- und Relocation-Prozess übernimmt unser geprüfter Partner relokate als direkter Vertragspartner. retalent koordiniert ihn über die Plattform, sodass Sourcing, Visa und Onboarding einen durchgängigen Status bilden.

Wie lange dauert es vom Sourcing bis zum Einsatz?

Das hängt vor allem von Anerkennung und Visum ab. Über ein durchgängiges System lässt sich der Zeitraum planen und an den Engpässen — Anerkennung und Termine — gezielt verkürzen.

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Über die Autorin

Katharina Hilgers

Katharina HilgersLinkedIn ↗

Co-Founder · Gründerin relokate

Katharina hat mehr als 1.500 internationale Relocations begleitet und bringt über 10 Jahre Erfahrung in HR-Tech mit. Als Gründerin von relokate kennt sie den gesamten Lifecycle internationaler Fachkräfte aus der täglichen Praxis.

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